Stirpe-Ölingen e.V. 1962

Schützenverein

 WICHTIG FÜR DORF UND GEMEINSCHAFTStimmungsvoller Kommersabend in Stirpe-Oelingen 

Stirpe-Oelingen. Die Beteiligung der Vereine aus Herringhausen und Stirpe-Oelingen am Kommersabend des Schützenvereins Stirpe-Oelingen wurde zum Indiz dafür, dass das Miteinander in der Ortschaft einen großen Stellenwert hat. 

Präsident Matthias Storck eröffnete die Veranstaltung, die vom Spielmannszug Vehrte und vom Posaunenchor Herringhausen musikalisch begleitet wurde, mit den Worten: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Auch wir erkennen diese Zeichen der Zeit und orientieren uns mit dem Schützenfest neu. Mit einem veränderten Programmablauf und einem spannenden Ortspokalschießen wollen wir diesen neuen Weg gehen. Wir feiern zwar Schützenfest und damit auch uns, aber wir feiern zusammen mit allen in unserer Ortschaft und freuen uns auf viele Gäste.“

Besonderer Dank und ein herzliches Willkommen gingen an Bürgermeister Klaus Goedejohann, Ortsbürgermeister Arnd Sehlmeyer, den Ehrenpräsidenten des Schützenbundes Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim Ernst Busse, Kreisehrenpräsident Willi Ladner, den Arenshorster Pastor Andreas Pöhlmann, den Löschzug der Ortswehr Herringhausen und die Abordnungen der Vereine und Organisationen. 

Bürgermeister Goedejohann informierte über den Ausbau des Kindergartens in Herringhausen, über die Baulandentwicklung in Stirpe-Oelingen und den Stand der Planung zur Renovierung der Gemeinschafts-Schützenhalle im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms. Ortsbürgermeister Arnd Sehlmeyer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und beim Königspaar für den Einsatz bei vielen Veranstaltungen.

Pastor Pöhlmann verwies darauf, dass Schützenverein wie auch Kirche Tradition pflegten, Bewährtes hüteten. Wichtig sei aber ebenso, sich für die neue Zeit zu öffnen und Veränderungen zu wagen. Dass das gelingt, sei mit Gottes Geist im Rücken möglich. Ernst Busse hob besonders die Leistungen von Lea Wilcke hervor. Sie sicherte sich Landesmeistertitel und die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften der Sportschützen in München.

Pokale übergeben

Nach der Pause sorgte die Tanzgruppe „Happy Feet“ für gute Stimmung. Ehrungen für 25-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft wurden von den stellvertretenden Präsidenten Gerhard Nobbe und Frank Jankowski durchgeführt. Die Verleihung der Schützenschnüre, Eicheln, Medaillen, dem Wiehengebirgspokal und der Pokale der ehemaligen Könige, Königinnen und Adjutanten erfolgte durch die Sportleiter Hartmut Hüsemann und Alfons Holtmann. 

 

Matthias Storck beendete den Kommers mit den Worten: „Tradition ist nicht das Hüten der kalten Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. Kalte Asche beeindruckt niemanden, aber Glut und Feuer faszinieren seit Alters her. In Ihnen und Euch allen glimmt zumindest die Glut oder ihr brennt für eure Vereine und Organisationen die ihr hier heute vertretet, denn sonst wäret ihr nicht hier. Gemeinsam können wir den zündenden Funken überspringen lassen. Ob bei Festen in Herringhausen, in Arenshorst oder hier in Stirpe-Oelingen lasst uns zusammenkommen, die Gemeinschaft suchen, Veranstaltungen weiterentwickeln und so das Feuer weitergeben, anstatt die Asche zu hüten.“

Geehrt für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft wurden (von links): Erika Wortmann,

Dieter Ellermann, Anita Fietkau, Volkher Alschner, Rolf Böttcher, Helmut Wilcke,

Anke Bücker, Horst Brüggemann, Carsten Schröder, Elke Decker, Dieter Reiter,

Monika Henning, vorne Erika Liebig. Foto: Reinhold Haßberg und Text

Für schießsportliche Leistungen wurden beim Schützenkommers in Stirpe-Oelingen

mit Schnüren, Eicheln und Medaillen ausgezeichnet

(von links): Ronald Klenke, Michael Poppe, Jens Dunkhorst, Jens Böhning, Mareike Poppe,

Helmut Wilcke, Heiner Hellbaum und Dieter Reiter. Foto: Reinhold Haßberg

 

Aus der Zeitung im Juli 2016

FREUDE BEI EHRENAMTLICH TÄTIGEN SCHÜTZEN 2016

Einige Überraschungen beim Kreisfest in Hunteburg

Hunteburg. Besondere Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder gehörten in Hunteburg am Sonntag vor dem großen Festumzug zum Programm des 53. Wittlager Kreisschüztenfestes.

Zustimmendes Nicken erntete der Venner Rolf Placke, der in Personalunion Wittlager Schützenpräsident und Präsident des Schützenbundes Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ist, als er auf eine längere Ansprache beim Kreisschützenfest in Hunteburg kurzerhand verzichtete. Er meinte: „Bei diesen Temperaturen will ich keine lange Rede halten, sondern gleich zu den Ehrungen übergehen.“

Traditionell werden bei den Wittlager Kreisfesten die eher seltenen Auszeichnungen vor großem Publikum vergeben. Bedingt durch die stattliche Zahl der Ehrungen dauerte es dann allerdings doch gewisse Zeit bis Nadeln und Urkunden von den weiteren Vorstandsmitgliedern des Schützenbundes an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht waren. Placke meinte beim Gratulieren eins ums andere Mal: „Na, damit hast du nicht gerechnet?“

Verdienstnadeln in Silber für ehrenamtliche Tätigkeit erhielten: Mario Büscher und Volker Jung (Bad Essen), Heike Sieker und Bernd Schierbaum (Bohmte, Uwe Alting und Horst-Dieter Ölmann (Venne), Beate Wlecke und Hermann Engel (Hunteburg).

Verdienstnadeln in Gold: Hartmut Hüsemann (Stirpe-Oelingen), Hans Tiemann (Brockhausen), Torsten Wlecke (Hunteburg).

Goldene Verdienstnadeln des Nordwestdeutschen Schützenbundes gingen an Helmut Huge (Wimmer), Friedel Fietkau (Stirpe-Oelingen), Frank Ströbel (Hunteburg) und Matthias Storck (Stirpe-Oelingen). – 

Ehrenkreuz des Nordwestdeutschen Schützenbundes in Bronze erhielten Ingrid Bunte (Wimmer), Stefan Perner (Bohmterheide) und Joachim Matthey (Bad Essen).

Freude bei ehrenamtlich tätigen Schützen: Einige Überraschungen beim Kreisfest in Hunteburg 

Qullee Wittlagerkreisblatt Foto und Text Karin Kemper

 

Aus der Zeitung im März 2016

Schützenverein Stirpe-Oelingen stellt sich gegen Trend

Stirpe-Oelingen. In der Gemeinschaftshalle Stirpe-Oelingen herrschte bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins eine gemütliche und lockere Atmosphäre. Notwendige Vorstandswahlen wurden mit dem Ruf „Wiederwahl“ durchgewunken und für den Frühjahrsputz von Halle und Gelände fanden sich zügig Freiwillige.

Der Schützenverein ist in der Ortschaft nicht wegzudenken. Aber was macht ihn eigentlich noch aus?

Da steht naturgemäß der Schießsport an erster Stelle des 1962 gegründeten Vereins. Claudia Wilcke, Jugendsportleiterin, konnte beim Jugendsportbericht besonders über die vielfältigen Wettkampferfolge ihrer eigenen Tochter Lea (16) berichten. Sie qualifizierte sich sogar für die Deutsche Meisterschaft und fuhr dafür im September nach München.

Für die im Herbst stattgefundenen Vereinsmeisterschaften überreichte Sportleiter Hartmut Hüsemann 28 Urkunden für die unterschiedlichen Wettkampfdisziplinen.

Gut gefüllter Terminkalender

Das zurückliegende Vereinsjahr bot aber noch viel mehr: Doppelkopfturnier, Osterfeuer, Maibaumaufstellen, Pokalschießen der ehemaligen Könige, Fahrradtour, Bratenschießen, Adventskaffee, Ausschießen des vereinsinternen Königinnenpokals, Tannenbaumsammelaktion, Aktion saubere Landschaft, Schützenfeste in Bohmte, Vehrte und – ganz wichtig natürlich – das eigene in Stirpe-Oelingen.

Endlich eine Königin

Im Juli 2015 schoss, nach 15 Jahren das erste Mal wieder, eine Frau auf die Königsscheibe. Paula Harmeyer wurde Schützenkönigin, feierte schon am nächsten Tag Schützenball und richtete mit ihrem Königsthron dann auch den Winterball im Januar aus. „Das war eine gelungene Veranstaltung“, so erinnerte sich Vorsitzender Matthias Storck.

Das gute Zusammenspiel von Jung und Alt bilde das Rückgrat des Vereins. Im vergangenen Jahr sind dem Schützenverein mehr Personen beigetreten, als ihn verlassen haben. Die Mitgliederzahl ist immerhin um eins gestiegen. Das sei, mit den Worten von Storck, zwar nur ein marginaler Anstieg, aber „es tut gut, darauf zu gucken, denn wir stellen uns gegen den Trend!“ Auch die schon seit Jahren stabilen Vereinsbeiträge werden nicht erhöht.

Dass in diesem Schützenverein schon auf lange Zeit hin verlässlich gemeinsam organisiert und gearbeitet wird, zeigte auch die nach zweijährigem Turnus notwendige, durchweg einstimmige, Wiederwahl der Vorstandsmitglieder.

Arbeitspensum

„Jetzt braucht der Vorstand eure Hilfe“, so forderte Storck seine Schützenbrüder und -schwestern zum Schluss der Versammlung heraus. „Das schaffen wir nur alle zusammen.“ Rund um die Halle gibt es viel zu tun. Die Sitzgarnitur wartet auf eine Überarbeitung, die Grillhütte auf eine Dachreinigung, die Außenwand der Schützenhalle auf einen neuen Anstrich und vieles, vieles mehr.

Es dauerte gar nicht lange, da war für jede der formulierten Aufgaben ein Schütze gefunden, der sich darum kümmern will und sich dabei der Hilfe seiner Vereinsfreunde sicher sein darf. Bis zum Schützenfest am zweiten Juliwochenende muss alles fertig sein. Das klappt bestimmt: viele Hände, schnelles Ende.

Werner Alschner übergibt den Eberhard Alschner Pokal an Matthias Storck

der Neue und alte Vorstand 2016

Der Vorstand mit den drei Vorsitzenden Gerd Nobbe, Frank Jankowski und Matthias Storck (Dritter, Vierter und Sechster von links) wurde einstimmig wiedergewählt. Foto: Angela Sehlmeyer und Text